Projektwerkstatt LebensRaum eine Werkstatt für Große und Kleine

   
     

Projektwerkstatt

Projektwerkstatt LebensRaum
Marlies Haase
Borndeel 17, 22453 Hamburg

Tel. 040 55 00 98 73
Mobil bin ich zu errreichen unter:

0151 23 01 97 84

 



Schön, dass wir Euch interessieren...

Auf dieser Seite findet Ihr alles rund um die Entwicklung von Kindern. Wir leben in einer Zeit des Umbruchs und der immer schnelleren Wandlung der Werte in allem Geselllschaftsbereichen. Wir versuchen Eltern dabei zu helfen, trotzdem beständige Werte zu entdecken und in die Erziehung ihrer Kinder zu integrieren.Es ist wichtig, dass Kinder ein Fundament bekommen, mit dem sie in diese Welt starten können.Wir laden Euch ein, hier zu verweilen, um Euch auf unserer Seite umzuschauen. So werdet Ihr mit unseren Gedanken und unserer Arbeitsweise vertraut . Unser Grundsatz lautet: Der Mut zum Erlebnis kommt vor dem Ergebnis.Taucht ein in unsere Welt der Gedanken, Anregungen , Erlebniss- und Lernangebote.

Das neue Faltblatt ab April 2012 hier heruntrladen (pdf 2,4 MB)

Aktuelles
 
 
1. Januar 2012
Kind beobachtet Stundenglas

Kindheit

„Hold on tightly, let go slightly".

Kindheit kann und sollte eine Vorratskammer für das ganze Leben sein. In dieser Vorratskammer sind, wenn es gut steht, Liebe, Geborgenheit, Freiheit, Erlebnisse, Erfahrungen, Normen, Werte und Erinnerungen gespeichert. Natürlich finden sich hier auch die Erfahrungen von Einsamkeit, Kummer und Schmerz.

Je bewusster Eltern sind, die ein Kind erziehen, je mehr sie ihr eigenes Leben leben, je mehr sie selber dafür sorgen, satt im Körper

und besonders in der Seele zu sein, um so gesicherter können Kinder heranwachsen. Denn in diesem Fall sind die Eltern nicht auf das Kind angewiesen um glücklich zu sein.

Ein Kind braucht Freiraum und Halt für seine Entwicklung. Es braucht Geborgenheit und Loslassen.
Ein englisches Sprichwort beschreibt dies knapp und präzise:

„Hold on tightly, let go slightly".

Festhalten und zur rechten Zeit loslassen ist die Zauberformel für eine Kindheit und ein Hineingleiten in die Jugend.

Kinder haben das Bedürfnis nach Zugehörigkeit und Verwurzelung. Sie brauchen Familie mit Großeltern, Tanten, Onkel, Cousins. Sie lieben Geschichten aus dem Leben ihrer Familie. Da komme ich her, da sind meine Wurzeln, meine Bindungen, meine innere und äußere Heimat.

Wächst ein Mensch ohne Bindung auf, könnte man ihn mit der Rose von Jericho vergleichen. Losgerissen treibt sie durch eine trockene Wüste. Aber auch sie kann, wenn es unerwartet regnet, ihre Blüte öffnen und sich entfalten.

Eltern und Pädagogen haben den Auftrag, immer wieder für Nahrung im weitesten Sinne zu sorgen, um so die Vorratskammer für das Leben zu füllen.

In diesem Sinne wünsche ich Euch ein spannendes 2012

Eure Marlies

 

1. Januar 2011

Der Blick in die Vergangenheit hat nur SINN,
wenn er der Zukunft dient

Wir wünschen euch ein gesundes und lebendiges 2011

02.01.2011
Laotse

Es gibt nur eine ZEIT,
in der es wesentlich ist aufzuwachen.
Diese ZEIT ist jetzt!

Pflichtbewusstsein ohne Liebe macht verdrießlich
Verantwortung ohne Liebe macht rücksichtslos
Gerechtigkeit ohne Liebe macht hart
Wahrhaftigkeit ohne Liebe macht kritiksüchtig
Klugheit ohne Liebe macht betrügerisch
Freundlichkeit ohne Liebe macht heuchlerisch
Ordnung ohne Liebe macht kleinlich
Sachkenntnis ohne Liebe macht rechthaberisch
Macht ohne Liebe macht grausam
Ehre ohne Liebe macht hochmütig
Besitz ohne Liebe macht geizig
Glaube ohne Liebe macht fanatisch

 

24. April 2009
Kalil Gibran

Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selbst.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch.
Und wenngleich sie bei euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, doch nicht eure Gedanken, denn sie haben ihre eigenen.
Ihr dürft Ihrem Körper eine Wohnstatt geben, doch nicht ihren Seelen,
denn diese wohnen im Haus von morgen, das ihr nicht aufsuchen könnt,
nicht einmal in euren Träumen.
Ihr könnt euch bemühen, wie sie zu sein, aber trachtet nicht danach, sie euch gleich zu machen.
Denn das Leben geht weder zurück, noch verharrt es im Gestern.

(Khalil Gibran: "Der Prophet", in K. G.: Die Prophetenbücher, München: dtv 2002, S.22

5. September 2008
Nachdenkliches nach den Ferien
Ich wünsche dir Zeit
Ich wünsche dir nicht alle möglichen Gaben.
Ich wünsche dir nur, was die meisten nicht haben:
Ich wünsche dir Zeit, dich zu freun und zu lachen,
und wenn du sie nützt, kannst du etwas draus machen.

Ich wünsche dir Zeit für dein Tun und dein Denken,
nicht nur für dich selbst, sondern auch zum Verschenken.
Ich wünsche dir Zeit – nicht zum Hasten und Rennen,
sondern die Zeit zum Zufriedenseinkönnen.

Ich wünsche dir Zeit – nicht nur so zum Vertreiben.
Ich wünsche, sie möge dir übrig bleiben
als Zeit für das Staunen und Zeit für Vertraun,
anstatt nach der Zeit auf der Uhr nur zu schaun.

Ich wünsche dir Zeit, nach den Sternen zu greifen,
und Zeit, um zu wachsen, das heißt, um zu reifen.
Ich wünsche dir Zeit, neu zu hoffen, zu lieben.
Es hat keinen Sinn, diese Zeit zu verschieben.

Ich wünsche dir Zeit, zu dir selber zu finden,
jeden Tag, jede Stunde als Glück zu empfinden.
Ich wünsche dir Zeit, auch um Schuld zu vergeben.
Ich wünsche dir: Zeit zu haben zum Leben!

Aus: Elli Michler, Dir zugedacht , Don Bosco Verlag, München
und: Elli Michler, Ich wünsche dir Zeit, Don Bosco Verlag, München

Schulhöfliches

Der Lehrer
nimmt den Bach durch.
Er zeigt ein Bild.
Er zeichnet an die Wandtafel.
Er beschreibt.
Er schildert.
Er erzählt.
Er schreibt auf.
Er diktiert ins Heft.
Er gibt eine Hausaufgabe.
Er macht eine Prüfung.
Hinter dem Schulhaus
fließt munter
der Bach
vorbei. Vorbei.

Heinrich Schulmann

Kleine und große Abenteuer

Kinder und Jugendliche lieben Abenteuer, und ebenso wie Erwachsene, bei denen das innere Kind noch lebendig ist. Um Abenteuer zu erleben, muss man nicht in ferne Länder reisen. Sie warten auf uns täglich, jetzt und hier, wo wir gerade sind.

Naturerlebnisferien
Anke Schlehufer und Steffi Kreuzinger

02.01.2008

Wie Kinder Lernen

Das Leben der heutigen Kinder ist kein überschaubares Ganzes mehr, sondern eine“ Verinselung „ der einzelnen Lebensbereiche. Die einzelnen „Inseln“ haben wenig Kontakt zueinander, da sie räumlich und inhaltlich nicht miteinander in Beziehung stehen Hierdurch durch werden die Erfahrungsmöglichkeiten der Kinder stark eingeschränkt und es bleiben den Kindern viele Bereiche der direkten Umgebung und der Erwachsenenwelt nahezu unbekannt. Das Kinderleben wird heute zunehmend durch Termine und Öffnungszeiten der Bildungs- Betreungs- und Freizeiteinrichtungen eingeteilt. Die Kinder werden von einer Institution zur nächsten gefahren und sie haben immer weniger Möglichkeiten, zwanglos, selbstbestimmt, spontan und kreativ zu handeln. Es ist kaum Raum und Zeit um eigenen Interessen zu folgen und Ideen spontan in die Tat umzusetzen. Für die Kinder wird es immer schwieriger, sich die Wirklichkeit anzueignen. Welches Kind hat heute noch die Möglichkeit, den Stadtteil zu erkunden, in dem es wohnt? Welches Kind kennt die öffentlichen Einrichtungen wie Kirchen, Museen, Friedhöfe und Betriebe. Die Kinder haben keinen Einblick in die Arbeitswelt der Erwachsenen mehr. Anstatt mit eigenen Sinnen und im aktiven Umgang mit der Natur und der Umwelt Lernerfahrungen zu machen, lernen die Kinder heute oft aus zweiter Hand z.B. durch die Medien, wie Fernsehen und Computer. Auch durch vorprogrammiertes Spielzeug wird Erfindergeist und kreatives Schaffen reduziert und die Kindheit zum toten Raum.[mehr...]

09.12.2007

Die Adventszeit

Die Adventszeit ist ein Endpukt in der Entwicklung des Jahres. Der Mensch (Geist, Seele und Körper ) die Pflamzen- und Tierwelt ziehen sich zurück aus der Wachstumsfülle, aus der Zeit der Wärme und des Lichts.

Bei den Tieren sehen wir das im Winterschlaf. Die Pflanzen verändern ihr Aussehen, verlangsamen ihren Stoffwechsel und ziehen sich in die Erde zurück. In uns Menschen entsteht in dieser Zeit ein Verlangen nach Rückzug in uns selbst. Wir sehnen uns nach Ruhe, Wärme, Entspannung und Gemütlichkeit. Unser Körper braucht Schutz durch Wände und Kleidung. Die Zerstreuung der anderen Jahreszeiten verliert ihren Reiz und ihre Wichtigkeit.

Ein Wunsch nach Gemeinschaft, Tradition und Rituale entsteht. Advent ( lat. advenire - ankommen ) bedeutet Ankunft. Für jeden von uns kann dieses Ankommen etwas anderes bedeuten. Wir sollten diese Zeit nutzen, um immer wieder kleine "Stilleinseln" einzubauen, damit wir in dieser hektischen Umwelt Raum schaffen. Diesen brauchen wir für die Kinder, die uns anvertraut sind. Auf dem Weg zum Erwachsewerden brauchen Kinder Raum für Träume, Raum zum Staunen, Raum für Phantasie und Kreativität. Auch noch so kleine Impulse, die wir außerhalb des Konsumierens bieten, kommen an und sind lebenswichtig für Kinder. Sie sind ein Teil der Basis, die Kinder für ihre Entwicklung brauchen.

Die Weihnachtszeit gibt uns die Möglichkeit der Besinnung auf innere Werte.

 

 

21.8.2007

Gedanken zur kindlichen Entwicklung.


Das kindliche Gemüt sollte mit den täglchen Eindrücken Schritt halten können. Dies ist nur möglich, wenn die Zeit auch einmal gemächlich dahinfließt. Diese Eindrcke, die so in Ruhe und Besinnlichkeit entstehen, können mit dem Verstand erfasst werden. Dadurch werden Erlebnisse nicht flüchrtig verarbeitet, sondern bleiben mit Farben, Formen und Gerüchen als sinnlicher Eindruck in Erinnerung. Das so Erfahrene trägt zur Seelenbildung bei.

Die Grundlage dieser Gedanken entstammen dem Buch
"Im Garten der Erinnerung" von J. Olczak-Rinikier