Projektwerkstatt LebensRaum eine Werkstatt für Große und Kleine

   
     

Projektwerkstatt

Projektwerkstatt LebensRaum
Marlies Haase
Borndeel 17, 22453 Hamburg

Tel. 040 55 00 98 73
Mobil bin ich zu errreichen unter:

0151 23 01 97 84

 



Schön, dass wir Euch interessieren...

Auf dieser Seite findet Ihr alles rund um die Entwicklung von Kindern. Wir leben in einer Zeit des Umbruchs und der immer schnelleren Wandlung der Werte in allem Geselllschaftsbereichen. Wir versuchen Eltern dabei zu helfen, trotzdem beständige Werte zu entdecken und in die Erziehung ihrer Kinder zu integrieren.Es ist wichtig, dass Kinder ein Fundament bekommen, mit dem sie in diese Welt starten können.Wir laden Euch ein, hier zu verweilen, um Euch auf unserer Seite umzuschauen. So werdet Ihr mit unseren Gedanken und unserer Arbeitsweise vertraut . Unser Grundsatz lautet: Der Mut zum Erlebnis kommt vor dem Ergebnis.Taucht ein in unsere Welt der Gedanken, Anregungen , Erlebniss- und Lernangebote.

Termine ab Mai 2016 hier herunterladen (pdf 500 kb)

 
AKTUELLES in unserer Timeline
5. Oktober 2015

Die eigenen Stärken spielerisch erproben und integrieren...

Das ist Therapeutisches Puppebspiel

Ängsten und Sorgen eine Gestalt geben und Probleme spielerisch bewegen.

Das ist Therapeutisches Puppenspiel

April 2015
Die Waldfee zaubert den Frühling

Die Waldfee zaubert die ersten Frühblüher aus dem Waldboden.

Naturkunst mit Scharbockskraut und Buschwindröschen.
Scharboxkraut und Buschwindröschen
Ich suche meinen Baum Ich suche meinen Baum
Weihnachten
Tierweihnachten Tierweihnachten
Engelsleiter Damit die Weihnachtsengel wissen, wo sie landen können!!
Dezember 2014
Die Marinis im Wald

Die Marienkäfer

Die Marienkäfer fühlen sich auch im Dezember wohl im Wald

Oktober 2014
Waldkunst für Kinder

Die Stadtfüchse Samstags im Wald

Naturkunst für kleine und große Kinder.

September 2014
Höhlenbau im Herbst

Höhlenbau im Wald

Schutz vor dem nahenden Herbst und Winter.

Juli 2014
Gruppenverpflegung

Grupenverpflegung für unsere Waldgruppen

Hefeteig in einem gewässerten und gefetteten Blumentopf gebacken. Mit einem Pfadfindermesser lassen sich runde Scheiben schneiden.

Juni 2014
Der freundliche Helferbaum

Baumgesichter als Helfer in der therapeutischen Einzelarbeit.

Die Baumgesichter entstanden bei der therapeutischen Einzelarbeit. Bäume sind häufig Symbol für verschiedene Gefühle. Hier der freundliche Helferbaum, der am Wegesrand steht und die Spaziergänger mit seiner Fröhlichkeit begleitet.

   
Der hochnäsige Beobachter Der hochnäsige Bobachter steht alleine und beobachtet die vorbeiziehenden Spaziergänger. Er steht alleine und ist der einsame Beobachter.
14. Mai 2014
Baumkrone im Spiegel

Die Marienkäfer entdecken die Eichhörnchenperspektive

Auch die ganz Kleinen forschen schon!
Die Kinder in der Marienkäfergruppe sind drei und vier Jahre alt. Hier gehen wir mit einem Spiegel durch den Wald und entdecken die Bäume aus der "Eichhörnchenperspektive". Baumkrone und Rinde sehen aus dieser Sicht so ganz anders aus!

 
Rinde im Spiegel  
7. Mai 2014
Waldforscher

Das Wolfsrudel unterweg im Wald

Das Wolfsrudel war bei unserem letzten treffen Wirklich sehr aktiv!
Auf dem Weg zu unserer Feuerstelle gab es für die Großen und die Jüngeren einen Forschungsauftrag:Jede Gruppe sollte etwas zum Thema Baum entdecken und es dann allen erzählen.

Die Jüngeren fanden heraus. das eine Baumseite fast immer grün ist. Hier treffen Regen und Wind auf die Wetterseite. Ein Kind hatte Harz
entdeckt und berichtete, das in 1000 Jahren daraus Bernstein wird.

Die Großen sägten an verschiedenen Baumstämmen, die am Boden lagen und entdeckten, dass das Sägemehl verschieden gefärbt war.

Wir waren stolz auf ihre interessanten Beiträge!

Bei unserer Feuerstelle schichteten wir das Holz in Pagodenform. So ein Feuer brennt lange und ruhig. Fackeln wurden von den Kindern selbstgemacht, mit Stock, Baumwollstreifen und Wachsbad.

Ein wilder spannender Nachmittag - Wolfsrudel eben!!

Moos auf der Rinde
12. Februar 2014
Die Fuchshöhlr

Fuchshöhlenbau

Unsere Fuchsgruppe hat sich einen Unterstand gebaut!
Alle passen hinein und wenn Regen kommt sind wir
geschützt!

Beim nächsten Treffen werden wir noch ein bischen daran arbeiten und dann unser obligatorisches Wurstbrot und den leckeren Werkstatttee darin trinken.

11. Februar 2014
Kinderstube Sethweg im Wald

Regelmäßige Waldaktionen mit Kindergärten

Mit dem Kindergarten Kinderstube Sethweg
geht es regelmäßig ins Niendorfer Gehege.

Jahreszeitlich orientierte Projektvormittage im Wald
mit Spielen, Liedern und Bewegung gehören für die Kinder zu ihrem Kindergartenalltag. Durch die Regelmäßigkeit lernen die Kinder ganz nebenbei Interessantes über Pflanzen, Tiere und Jahreszeiten.

Diesmal sammelten wir Holz, machten ein großes Lagerfeuer und es gab Stockbrot und Pfannkuchen. Groß und klein haben es genossen!

3. Februar 2014

Bella, die Meerjungfrau
möchte ein echter Mensch werden! Für diesen Traum überwindet sie  mutig viele Schwierigkeiten bis sie an ihr Ziel kommt!

Dieses Hörspiel entstand spontan, ohne Vorübungen. Es wurde von einem Mädchen erdacht und von ihr und mir gesprochen und gespielt. Die Geschichte endet mit dem Satz:“ Das ist mein Erlebnis, was ich schon immer mal wollte!
Hört doch mal rein.......

29. Januar 2014
Hündin Hanna

Hanna zu Besuch
Wolf und Hund haben immer noch viele Gemeinsamkeiten.

Besuchshund Hanna gab den Kindern des Wolfsrudels die Möglichkeit am lebendigen Beispiel zu lernen. Bürsten, an der Leine führen, suchen und finden...Hanna war zu Allem begeistert bereit. Sogar ein Autogram gab sie ...einen original Fußabdruck!!

Ein großes Dankeschön geht auch an Janne, die Besitzerin von Hanna. Auch ihr hat der Nachmittag großen Spaß gemacht.

Baumpilz

Spannende Entdeckung

In drei Meter Höhe, auf einer sehr alten Eiche, entdeckten wir diesen Baumpilz! Er sieht aus wie eine Blüte. Leider ist so ein Baumpilz kein gutes Zeichen, denn er sagt uns, das der Baum schwach ist und nicht mehr so lange leben wird. Theo, ein Junge aus dem Fuchsrudel, kletterte mutig hinauf und fotografierte ihn für uns!

20. Januar 2014
Fortbildung in der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald

Fortbildungen

Die Projektwerkstatt hat viele spannende und interessante Aktivitäten. Neben Kindergeburtstagen, Naturpädagogik mit eigenen Gruppen und Kindergärten und pädagogischer Einzelarbeit machen wir auch Fortbildungen für Kollegen, die mit Kindern arbeiten. Hier einige Eindrücke aus der Fortbildung in der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald.

Nala, der Hund der Projektwerkstatt

Nala,
der Hund der Projektwerkstatt durfte auch mit.

Thema der Fortbildung
In diesem Halbjahr beschäftigt uns das Thema” Häuser erzählen Geschichten”.
Dieses Thema wird auf vielen Ebenen in der Projektwerkstatt bewegt.
Tierwohnungen und unser Zuhause waren das Thema einer Fortbildung, die ich in der Schutzgemeinschaft Wald durchführte.
Fühlen wir uns in uns zu Hause? Was ist wichtig, damit wir uns zu Hause fühlen?
Was unterscheidet uns von den Tieren und wo entdecken wir Ähnlichkeiten?

Häuser erzählen Geschichten Wir haben dieses Thema intensiv bearbeitet und kreativ ausgedrückt!
Die Ergebnisse können sich sehen lassen!
13.Januar 2014
Die Heiligen 3 Könige

Am 5. Januar kamen die heiligen 3 Könige in die Projektwerkstatt. Der Sternträger Felix und die Könige Caspar, Melchior und Baltasar sangen Dreikönigslieder und sammelten für Kinder in einem Flüchtlingslager.

Der Projektwerkstatt und allen die dazu gehören gilt der Seegensspruch an der Hauswand!
Diesen Spruch gibt es schon seit dem Mittelalter: 20*C+M+B*14

Das wird ein gutes Jahr.

1.Januar 2014
Engellandeplatz-a

Engellandeplatz

Im Dezember entstand mit einer Kindergruppe ein Engellandeplatz. Inspiriert durch das Buch "Engel braucht Hilfe" von I. un D. Schubert bauten wir in ziemlicher Finsternis einen Engellandeplatz.

Einige Tage später war das Flügelpaar verschwunden, "ach schade". Doch wunderbarer Weise waren die Flügel am 1. Weihnachtstag wieder liebevoll an der Leiter befestigt...

Auch im neuen Jahr freuen wir uns, diesen Platz zu haben.

26. Dezember 2013
Igel um Weihnachten

Zu früh aufgewacht?

Die echten Igel machen bis zum Frühling Winterschlaf - Dieser hier ist aus Ton und die Stachel sind aus den Schuppen der Sitkafichte.

Dieser Igel läuft auch im Winter durch den Wald.

26. Dezember 2013
Der Vogelfutterbaum

14 Kinder im Alter von 5-14 Jahren ...

bastelten wie die Weltmeister Geschenke in letzter Minute...

Gesammeltes aus dem Wald passt wunderbar in die Weihnachtszeit und lässt sich phantasievoll gestalten.

Dieser "Tannenbaum" für die Vögel ist ein tolles Beispiel und die Vögel sind begeistert.

 
24. Dezember 2013
Wir wünschen allen Freunden der Projektwerkstatt
ein besinnliches Weihnachtsfest und ein
Wiedersehen im neuen Jahr
30. September 2012
Sei kein Frosch

Das Gehirn hört nie auf
etwas Neues zu lernen und Verbindungen zu knüpfen!


Das Gehirn braucht Aufgaben, Probleme und tiefe Gefühle um sich zu entwickeln.
Je spannender und unterschiedlicher die Herausforderungen sind, um so besser für unser Gehirn.

Täglich Kreuzworträtsel zu lösen, bringt unser Gehirn nicht dazu neue
Verknüpfungen herzustellen.

Damit sich das kindliche Gehirn entwickeln kann,müssen Kinder die Möglichkeit haben zu erforschen, erfassen, erleben und zu erfühlen.

Da Kinder mit allen Sinnen lernen, müssen sie schmecken, riechen, sehen und etwas anzufassen. Dies Stimulierung der Sinne erfolgt niemals aus zweiter Hand z.B. durch Medien aller Art.

Erfahrungen entstehen durch entdeckendes Lernen , bildendes Tun.
Den Satz „Learnung by doing“ führen wir gern im Mund, aber ist uns klar , was das bedeutet?

In unserer Zeit werden Kinder sehr stark beschützt. Es ist zu kalt, zu warm,
es regnet, es ist zu früh......Unsere Kinder sind nie ohne Aufsicht, sie spüren nie Hunger, sie sind nie allein. Kinder lernen dadurch nicht mehr, selbständig Entscheidungen zu treffen, sich selber in verschiedenen Situationen kennenzulernen.
Daher reagieren Kinder oft unselbständig und angstvoll.

Sogenannte“ Helikopterparents“überwachen all ihr Tun. Genau an diesem Punkt setzt Naturpädagogik und Projektarbeit ein, denn Empathie und große Gefühle entstehen nicht aus dem Nichts.

Durch Projektarbeit in und mit der Natur kann das Kind für das Leben lernen.
Denn:

  • Gruppengeschehen
  • Berühren und berührt werden
  • Materialerfahrung
  • Selbsterfahrung
  • Lernen

sind durch eine große Vielfalt von Erfahrungen in der Natur möglich.

 

1. Januar 2012
Kind beobachtet Stundenglas

Kindheit

„Hold on tightly, let go slightly".

(Halte zuerst ganz fest und
dann lass ganz langsam los)

Kindheit kann und sollte eine Vorratskammer für das ganze Leben sein. In dieser Vorratskammer sind, wenn es gut steht, Liebe, Geborgenheit, Freiheit, Erlebnisse, Erfahrungen, Normen, Werte und Erinnerungen gespeichert. Natürlich finden sich hier auch die Erfahrungen von Einsamkeit, Kummer und Schmerz.

Je bewusster Eltern sind, die ein Kind erziehen, je mehr sie ihr eigenes Leben leben, je mehr sie selber dafür sorgen, satt im Körper

und besonders in der Seele zu sein, um so gesicherter können Kinder heranwachsen. Denn in diesem Fall sind die Eltern nicht auf das Kind angewiesen um glücklich zu sein.

Ein Kind braucht Freiraum und Halt für seine Entwicklung. Es braucht Geborgenheit und Loslassen.
Ein englisches Sprichwort beschreibt dies knapp und präzise:

„Hold on tightly, let go slightly".

Festhalten und zur rechten Zeit loslassen ist die Zauberformel für eine Kindheit und ein Hineingleiten in die Jugend.

Kinder haben das Bedürfnis nach Zugehörigkeit und Verwurzelung. Sie brauchen Familie mit Großeltern, Tanten, Onkel, Cousins. Sie lieben Geschichten aus dem Leben ihrer Familie. Da komme ich her, da sind meine Wurzeln, meine Bindungen, meine innere und äußere Heimat.

Wächst ein Mensch ohne Bindung auf, könnte man ihn mit der Rose von Jericho vergleichen. Losgerissen treibt sie durch eine trockene Wüste. Aber auch sie kann, wenn es unerwartet regnet, ihre Blüte öffnen und sich entfalten.

Eltern und Pädagogen haben den Auftrag, immer wieder für Nahrung im weitesten Sinne zu sorgen, um so die Vorratskammer für das Leben zu füllen.

In diesem Sinne wünsche ich Euch ein spannendes 2012

Eure Marlies

 

1. Januar 2011

Der Blick in die Vergangenheit hat nur SINN,
wenn er der Zukunft dient

Wir wünschen euch ein gesundes und lebendiges 2011

02.01.2011
Laotse

Es gibt nur eine ZEIT,
in der es wesentlich ist aufzuwachen.
Diese ZEIT ist jetzt!

Pflichtbewusstsein ohne Liebe macht verdrießlich
Verantwortung ohne Liebe macht rücksichtslos
Gerechtigkeit ohne Liebe macht hart
Wahrhaftigkeit ohne Liebe macht kritiksüchtig
Klugheit ohne Liebe macht betrügerisch
Freundlichkeit ohne Liebe macht heuchlerisch
Ordnung ohne Liebe macht kleinlich
Sachkenntnis ohne Liebe macht rechthaberisch
Macht ohne Liebe macht grausam
Ehre ohne Liebe macht hochmütig
Besitz ohne Liebe macht geizig
Glaube ohne Liebe macht fanatisch

 

24. April 2009
Kalil Gibran

Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selbst.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch.
Und wenngleich sie bei euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, doch nicht eure Gedanken, denn sie haben ihre eigenen.
Ihr dürft Ihrem Körper eine Wohnstatt geben, doch nicht ihren Seelen,
denn diese wohnen im Haus von morgen, das ihr nicht aufsuchen könnt,
nicht einmal in euren Träumen.
Ihr könnt euch bemühen, wie sie zu sein, aber trachtet nicht danach, sie euch gleich zu machen.
Denn das Leben geht weder zurück, noch verharrt es im Gestern.

(Khalil Gibran: "Der Prophet", in K. G.: Die Prophetenbücher, München: dtv 2002, S.22

5. September 2008
Nachdenkliches nach den Ferien
Ich wünsche dir Zeit
Ich wünsche dir nicht alle möglichen Gaben.
Ich wünsche dir nur, was die meisten nicht haben:
Ich wünsche dir Zeit, dich zu freun und zu lachen,
und wenn du sie nützt, kannst du etwas draus machen.

Ich wünsche dir Zeit für dein Tun und dein Denken,
nicht nur für dich selbst, sondern auch zum Verschenken.
Ich wünsche dir Zeit – nicht zum Hasten und Rennen,
sondern die Zeit zum Zufriedenseinkönnen.

Ich wünsche dir Zeit – nicht nur so zum Vertreiben.
Ich wünsche, sie möge dir übrig bleiben
als Zeit für das Staunen und Zeit für Vertraun,
anstatt nach der Zeit auf der Uhr nur zu schaun.

Ich wünsche dir Zeit, nach den Sternen zu greifen,
und Zeit, um zu wachsen, das heißt, um zu reifen.
Ich wünsche dir Zeit, neu zu hoffen, zu lieben.
Es hat keinen Sinn, diese Zeit zu verschieben.

Ich wünsche dir Zeit, zu dir selber zu finden,
jeden Tag, jede Stunde als Glück zu empfinden.
Ich wünsche dir Zeit, auch um Schuld zu vergeben.
Ich wünsche dir: Zeit zu haben zum Leben!

Aus: Elli Michler, Dir zugedacht , Don Bosco Verlag, München
und: Elli Michler, Ich wünsche dir Zeit, Don Bosco Verlag, München

Schulhöfliches

Der Lehrer
nimmt den Bach durch.
Er zeigt ein Bild.
Er zeichnet an die Wandtafel.
Er beschreibt.
Er schildert.
Er erzählt.
Er schreibt auf.
Er diktiert ins Heft.
Er gibt eine Hausaufgabe.
Er macht eine Prüfung.
Hinter dem Schulhaus
fließt munter
der Bach
vorbei. Vorbei.

Heinrich Schulmann

Kleine und große Abenteuer

Kinder und Jugendliche lieben Abenteuer, und ebenso wie Erwachsene, bei denen das innere Kind noch lebendig ist. Um Abenteuer zu erleben, muss man nicht in ferne Länder reisen. Sie warten auf uns täglich, jetzt und hier, wo wir gerade sind.

Naturerlebnisferien
Anke Schlehufer und Steffi Kreuzinger

02.01.2008

Wie Kinder Lernen

Das Leben der heutigen Kinder ist kein überschaubares Ganzes mehr, sondern eine“ Verinselung „ der einzelnen Lebensbereiche. Die einzelnen „Inseln“ haben wenig Kontakt zueinander, da sie räumlich und inhaltlich nicht miteinander in Beziehung stehen Hierdurch durch werden die Erfahrungsmöglichkeiten der Kinder stark eingeschränkt und es bleiben den Kindern viele Bereiche der direkten Umgebung und der Erwachsenenwelt nahezu unbekannt. Das Kinderleben wird heute zunehmend durch Termine und Öffnungszeiten der Bildungs- Betreungs- und Freizeiteinrichtungen eingeteilt. Die Kinder werden von einer Institution zur nächsten gefahren und sie haben immer weniger Möglichkeiten, zwanglos, selbstbestimmt, spontan und kreativ zu handeln. Es ist kaum Raum und Zeit um eigenen Interessen zu folgen und Ideen spontan in die Tat umzusetzen. Für die Kinder wird es immer schwieriger, sich die Wirklichkeit anzueignen. Welches Kind hat heute noch die Möglichkeit, den Stadtteil zu erkunden, in dem es wohnt? Welches Kind kennt die öffentlichen Einrichtungen wie Kirchen, Museen, Friedhöfe und Betriebe. Die Kinder haben keinen Einblick in die Arbeitswelt der Erwachsenen mehr. Anstatt mit eigenen Sinnen und im aktiven Umgang mit der Natur und der Umwelt Lernerfahrungen zu machen, lernen die Kinder heute oft aus zweiter Hand z.B. durch die Medien, wie Fernsehen und Computer. Auch durch vorprogrammiertes Spielzeug wird Erfindergeist und kreatives Schaffen reduziert und die Kindheit zum toten Raum.[mehr...]

09.12.2007

Die Adventszeit

Die Adventszeit ist ein Endpukt in der Entwicklung des Jahres. Der Mensch (Geist, Seele und Körper ) die Pflamzen- und Tierwelt ziehen sich zurück aus der Wachstumsfülle, aus der Zeit der Wärme und des Lichts.

Bei den Tieren sehen wir das im Winterschlaf. Die Pflanzen verändern ihr Aussehen, verlangsamen ihren Stoffwechsel und ziehen sich in die Erde zurück. In uns Menschen entsteht in dieser Zeit ein Verlangen nach Rückzug in uns selbst. Wir sehnen uns nach Ruhe, Wärme, Entspannung und Gemütlichkeit. Unser Körper braucht Schutz durch Wände und Kleidung. Die Zerstreuung der anderen Jahreszeiten verliert ihren Reiz und ihre Wichtigkeit.

Ein Wunsch nach Gemeinschaft, Tradition und Rituale entsteht. Advent ( lat. advenire - ankommen ) bedeutet Ankunft. Für jeden von uns kann dieses Ankommen etwas anderes bedeuten. Wir sollten diese Zeit nutzen, um immer wieder kleine "Stilleinseln" einzubauen, damit wir in dieser hektischen Umwelt Raum schaffen. Diesen brauchen wir für die Kinder, die uns anvertraut sind. Auf dem Weg zum Erwachsewerden brauchen Kinder Raum für Träume, Raum zum Staunen, Raum für Phantasie und Kreativität. Auch noch so kleine Impulse, die wir außerhalb des Konsumierens bieten, kommen an und sind lebenswichtig für Kinder. Sie sind ein Teil der Basis, die Kinder für ihre Entwicklung brauchen.

Die Weihnachtszeit gibt uns die Möglichkeit der Besinnung auf innere Werte.

 

 

21.8.2007

Gedanken zur kindlichen Entwicklung.


Das kindliche Gemüt sollte mit den täglchen Eindrücken Schritt halten können. Dies ist nur möglich, wenn die Zeit auch einmal gemächlich dahinfließt. Diese Eindrcke, die so in Ruhe und Besinnlichkeit entstehen, können mit dem Verstand erfasst werden. Dadurch werden Erlebnisse nicht flüchrtig verarbeitet, sondern bleiben mit Farben, Formen und Gerüchen als sinnlicher Eindruck in Erinnerung. Das so Erfahrene trägt zur Seelenbildung bei.

Die Grundlage dieser Gedanken entstammen dem Buch
"Im Garten der Erinnerung" von J. Olczak-Rinikier